|
Gyula Horn
Sie haben nach der Definition zum Begriff "Gyula Horn" gesucht, wir haben für Sie eine passende Erklärung des Begriffes "Gyula Horn" gefunden.
Gyula Horn (* 1932 in Budapest) ist ein Ungarn Politiker. Er war 1989 Außenminister und von 1994 bis 1998 Premierminister Ungarns.
International bekannt wurde Gyula Horn 1989 durch die Öffnung des Eiserner Vorhang bei Sopron, die vielen DDR-Bürgern die Ausreise ermöglichte und zum Zusammenbruch des Kommunismus entscheidend beitrug.
Nach einer Mechanikerlehre bei den ungarischen Siemenswerken studierte er von 1949 bis 1954 an der Hochschule für Finanzen in Rostow (Sowjetunion). Danach bekleidete er bis 1959 verschiedene Posten im ungarischen Finanzministerium.
1959 wechselte er in den diplomatischen Dienst des Außenministeriums, wo er von 1969 bis 1982 Mitarbeiter, ab 1974 stellvertretender Leiter der Abteilung für auswärtige Angelegenheiten beim ZK der USAP war. 1982 stieg er zum Leiter dieser Abteilung auf und wurde 1985 Staatsseketär des Äußeren.
1989 schließlich wurde er Außenminister Ungarns und 1990 Abgeordneter im ungarischen Parlament und Parteivorsitzender der Ungarische Sozialistische Partei (USP). Von 1994 bis 1998 war er dann Premierminister von Ungarn.
Im Jahre 1990 erhielt er den Karlspreis der Stadt Aachen.
» Liste der Staatsoberhäupter Ungarns
|
|