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Equity-Methode
Sie haben nach der Definition zum Begriff "Equity-Methode" gesucht, wir haben für Sie eine passende Erklärung des Begriffes "Equity-Methode" gefunden.
Die Equity-Methode hat zwei Hauptbedeutungen:
In der Finanzwirtschaft (da auch als die Nettomethode bezeichnet) ist es eine Form der Discounted Cash-Flow-Methode zur Unternehmensbewertung. Sie ist das Gegenteil der Entity-Methode.
Wie oft in der Finanzwirtschaft werden die Zahlungen des Unternehmens, vereinfachend gesagt, in Zahlungen von und an Eigenkapitalgeber(d.h. Aktionäre u.ä.) bzw. von und an Fremdkapitalgeber (Bank u.ä.) eingeteilt. Wie bei jeder Unternehmensbewertung versucht man, den Wert eines Unternehmens aus der Sicht der Eigenkapitalgeber (d.h. Aktionäre u.ä.) zu ermitteln. Wie bei jeder Discounted Cash-Flow-Methode macht man das dadurch, dass man den derzeitigen Wert zukünftiger erwarteter Cash-Flows (d.h. Ein- und Auszahlungen in und aus dem Unternehmen) durch ihre Abzinsung ermittelt. Als Zinssatz für die Abzinsung werden dabei, meistens und vereinfachend gesagt, die besten Zinsen herangezogen, die die Eigenkapitalgeber über den betrachteten Zeitraum (in der Bank, in anderen Firmen oder sonstwo) beim gleichen Risiko kriegen könnten (d.h. der beste Marktzinssatz).
Bei der Equity-Methode, als Unterform der Discounted Cash-Flow Methode, werden nun von den zukünftigen Cash-Flows nur die Zahlungen an die Eigenkapitalgeber(d.h. Dividenden u.ä.) berücksichtigt. Der Zinssatz für die Abzinsung muss dann aber natürlich entsprechend angepasst werden: es wird die sog. risikoangepasste Renditeforderung herangezogen, die meistens anhand des sog. CAPM(Capital Asset Pricing Model) berechnet wird. Risikoangepasst heißt, dass das Risiko, dass die Zahlung nicht erfolgt, bereits berücksichtigt ist. Renditenforderung heißt, vereinfachend gesagt, jener Zinssatz (Rendite), den die Eigenkapitalgeber (und nicht die Fremdkapitalgeber) vom betrachteten Unternehmen logischerweise fordern werden, da sie sonst in andere Unternehmen investieren könnten (d.h. der beste Marktzinssatz für Eigenkapitalgeber).
» http://finanzportal.wiwi.uni-sb.de/fund/Inhalt.htm
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In der Rechnungslegung ist es eine der Methoden, durch die ein Unternehmen X seine Beteiligungen in einem anderen Unternehmen Y in dem Jahresabschluss des X eintragen kann
bzw. muss.
Sie ist in Deutschland in §§311 ff. HGB, in den IAS im IAS 28 und in den US-GAAP im APB 18 geregelt.
Sie besteht darin, dass die Beteiligung an Y in der Höhe des "anteiligen Eigenkapitals" von X in Y ausgewiesen wird. Konkret wird also das Ergebnis der folgenden Rechnung ausgewiesen:
:ursprüngliche Anschaffungskosten der Beteiligung
: +/- zwischenzeitlicher anteiliger Gewinn/Verlust von Y
: +/- zwischenzeitlich erhaltene Dividenden aus Y
: +/- zwischenzeitliche anteilige Änderung der stillen Reserven von y
: - zwischenzeitliche Abschreibung des Firmenwerts bei X (z.B. nach IAS 22)
: +/- zwischenzeitliche Änderung des Eigenkapitalanteils an Y, die den Gewinn oder Verlust von X nicht änderte
Die Methode vor allem im Konzernabschluss des X verwendet (Konsolidierung) und vor allem, wenn das Unternehmen Y ein sog. assoziiertes Unternehemen (engl. associate) ist, d.h. ein Unternehmen, das weder ein Tochterunternehmen, noch ein Gemeinschaftsunternehemen von X ist, in dem aber X dennoch einen sog. ma´geblichen Einfluss hat.
Häufig anzutreffende alternative Methoden aus dem selben Problembereich sind die:
» Anschaffungskosten-Methode, d.h. einfach Ansatz der Beteiligung zu ihren Anschaffungskosten
» Quotenkonsolidierung
Coenenberg, Adolf: Jahreabschluss und Jahresabschlussanalyse, aktuelle Auflage, Verlag Moderne Industrie
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