Startseite Kontakt Impressum
Resultate zum Thema: Zapfen (Auge)

Zapfen (Auge)

Sie haben nach der Definition zum Begriff "Zapfen (Auge)" gesucht, wir haben für Sie eine passende Erklärung des Begriffes "Zapfen (Auge)" gefunden.






Stäbchen und Zapfen sind auf der Netzhaut des Auges angesiedelte Formationen, die als Photorezeptoren licht- bzw. farbempfindlich sind und dadurch das Sehen ermöglichen. Dabei sind die Zapfen farbempfindlich, dafür jedoch nicht sehr lichtempfindlich. Die Stäbchen dagegen sind sehr lichtempfindlich, können jedoch keine Farben, sondern nur hell / dunkel unterscheiden. Die Dichte der Zäpfchen auf der Netzhaut ist im Zentrum am größten und nimmt zur Peripherie hin ab. Umgekehrt nimmt die Dichte der Stäbchen vom Zentrum zur Peripherie hin zu. Die Differenzierung in Stäbchen und Zapfen hat funktionelle Gründe: Die Zapfen funktionieren nur bei Helligkeit und machen das Farbsehen möglich, während die Stäbchen aufgrund der Lichtempfindlichkeit auch in der Dämmerung oder bei geringem Licht funktionieren sowie schneller auf plötzliche Kontraständerung (v.a. Bewegung) reagieren (also sehr sinnvoll im Rand des Gesichtsfeldes), aber dafür nur hell / dunkel unterscheiden können ("In der Nacht sind alle Katzen grau").

Es gibt 3 verschiedene Typen von Zapfen
» Blaurezeptor (Dieser Rezeptor deckt nur den Blau-Bereich des sichtbaren Farbspektrums - ca. 380-780 nm - ab)
» Grünrezeptor
» Rot-(Gelb-)Rezeptor (Dieser Rezeptor deckt den größten Bereich des sichtbaren Farbspektrums ab)
=> Die Summe der 3 Absorptionskurven, die die Rezeptoren bestimmen, beschreiben die Empfindlichkeitskurve für das Tagessehen.

Verteilung der Zapfentypen auf der Netzhaut:
» Blaurezeptoren ( ca 4%; nur peripher, nicht im Zentrum)
» Grünrezeptoren (ca 32%; im zentralen Bereich konzentriert)
» Rot-(Gelb-)Rezeptoren (ca 64%; mittlerer Abstand vom Zentrum)

=> Drei Grundfarben (Rot, Grün, Blau) genügen für die Darstellung aller wahrnehmbaren Farben.



:: Diese Seite verlinken ::