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Max-Planck-Institut für Kohlenforschung
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Das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung (MPI) hat seinen Sitz in Mülheim an der Ruhr. Forschungsschwerpunkt ist die Entwicklung selektiver Katalysatoren.
Gegründet wurde das Institut im Jahre 1912, die Eröffnung erfolgte am 27. Juli 1914 durch den ersten deutschen Nobelpreis für Chemie Emil Fischer. Seit 1948 gehört das Institut zur Max-Planck-Gesellschaft (MPG). Stiftungsträger sind die MPG, die Stadt Mülheim und der Kohlebergbau. Viele Forschungsergebnisse erbrachten hohe Lizenzeinnahmen. Damit konnte sich das Institut lange Zeit aus eigenen Mitteln finanzieren.
» 1925: Mit dem Fischer-Tropsch-Verfahren gewinnt man bei normalem Druck Benzin aus Kohle. Das Verfahren ist benannt nach Franz Fischer und Hans Tropsch. Es wird noch heute (2004) z.B. in Südafrika angewandt.
» 17. November 1953: Karl Ziegler erhält ein Patent auf sein Verfahren zur Herstellung von hochmolekularem Polyäthylen. Die Lizenz wurde an die Hoechst AG verkauft und brachte zeitweise täglich 200.000 DM ein. Damit konnte sich das MPI bis in die 1990er selbst finanzieren.
» 1960er: Kurt Zosel erhält ein Patent auf sein Verfahren, mit dem man Koffein aus Kaffee extrahieren kann. Damit stellt man koffeinfreien Kaffee her.
» http://www.mpg.de/instituteProjekteEinrichtungen/institutsauswahl/kohlenforschung/
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